Ein Software-Audit kommt selten überraschend gut weg, wenn man unvorbereitet ist. Wer den Ablauf kennt, behält in jeder Phase die Ruhe – und die Kontrolle.
Die typischen Phasen
- Ankündigung: Der Hersteller (oder ein beauftragter Prüfer) kündigt das Audit schriftlich an. Jetzt nicht hektisch reagieren – erst intern sammeln.
- Umfang abstimmen: Welche Produkte, welche Zeiträume, welche Systeme? Den Umfang klar und schriftlich festhalten.
- Datenerhebung: Vermessung per Skript oder Tool. Prüfen Sie, was erhoben wird – Sie liefern Fakten, keine Vermutungen.
- Auswertung: Der Prüfer vergleicht Nutzung gegen Lizenzbestand. Hier zählt Ihre eigene, saubere Gegenrechnung.
- Schlussbesprechung: Ergebnisse, strittige Punkte, mögliche Lücken. Sachlich verhandeln statt sofort zahlen.
- Nachlizenzierung (falls nötig): Lücken schließen – möglichst zu fairen Konditionen, nicht unter Zeitdruck.
Was in jeder Phase hilft
Eine aktuelle Lizenzbilanz als eigene Wahrheit, Ruhe und gute Vorbereitung. Wie Sie sich konkret rüsten, steht in Software-Audit vorbereiten. Und kennen Sie Ihre Rechte und Pflichten – Sie müssen nicht alles sofort und ungeprüft liefern.