„Lizenz" ist nicht gleich „Lizenz". Wer die wichtigsten Arten kennt, ordnet seinen Bestand richtig ein und vermeidet teure Fehler – etwa OEM-Lizenzen auf der falschen Hardware.
Kauflizenz (perpetual)
Einmal zahlen, dauerhaft nutzen. Oft mit getrennter Wartung (Updates/Support). Klassisch, aber bei vielen Herstellern auf dem Rückzug.
Miet- und Abo-Lizenz (Subscription)
Zahlung für die Laufzeit. Endet das Abo, endet meist das Nutzungsrecht. Heute das vorherrschende Modell – siehe SaaS-Management.
Volumenlizenz
Ein Vertrag für viele Geräte oder Nutzer, oft günstiger pro Stück und einfacher zu verwalten – Grundlage vieler Enterprise Agreements.
OEM-Lizenz
Fest an eine Hardware gebunden (z. B. mit dem Gerät gekauft). Lässt sich in der Regel nicht auf einen anderen Rechner übertragen – eine häufige Audit-Falle.
Open-Source-Lizenz
Kostenlos nutzbar, aber mit Pflichten je nach Typ – Details unter Open-Source-Lizenztypen.
Nutzer- und nutzungsbezogene Modelle
Named User, gleichzeitige Nutzer, pro Kern oder pro Verbrauch. Welche Lizenzmetrik gilt, entscheidet stark über die Kosten.
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