Die indirekte Nutzung ist eines der meistunterschätzten Compliance-Risiken bei SAP. Sie entsteht oft unbemerkt – und wird im Audit teuer. Hier das Wichtigste verständlich.
Was bedeutet indirekte Nutzung?
Von indirekter Nutzung spricht man, wenn Personen oder Fremdsysteme über eine andere Anwendung, Schnittstelle oder einen Webshop auf SAP-Daten oder -Funktionen zugreifen, ohne sich direkt in SAP anzumelden. Auch solche Zugriffe können lizenzpflichtig sein.
Typische Auslöser
- Webshops oder Portale, die im Hintergrund SAP nutzen.
- Schnittstellen zu CRM-, BI- oder Drittsystemen.
- Automatisierte Prozesse, die SAP-Belege erzeugen.
Digital Access als Modell
SAP bietet das Digital-Access-Modell an: Hier wird nicht der einzelne Nutzer, sondern die Zahl der erzeugten Dokumente lizenziert. Je nach Szenario kann das günstiger oder teurer sein – deshalb lohnt eine nüchterne Analyse vor der Vertragsverhandlung.
So gehen Sie vor
Verschaffen Sie sich Transparenz über alle Schnittstellen und automatisierten Zugriffe, dokumentieren Sie diese und bewerten Sie das passende Lizenzmodell. Eine neutrale Einschätzung schützt vor Überraschungen.
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