Kaum ein Thema sorgt für so teure Überraschungen wie die Oracle-Lizenzierung in virtuellen Umgebungen. Wer hier die Regeln nicht kennt, riskiert Nachforderungen in erheblicher Höhe. Die wichtigsten Punkte – verständlich.
Das Kernproblem: Soft Partitioning
Oracle unterscheidet zwischen Hard Partitioning (von Oracle anerkannte Lizenzgrenze) und Soft Partitioning (z. B. VMware). Letzteres erkennt Oracle in der Regel nicht als Begrenzung an. Heißt: Es kann nicht nur die eine VM zählen, sondern – je nach Architektur und vMotion-Reichweite – der gesamte Cluster.
So begrenzen Sie das Risiko
- Oracle-Workloads isolieren: eigene, klar abgegrenzte Hosts/Cluster nur für Oracle.
- vMotion einschränken: Migration der Oracle-VMs technisch begrenzen und dokumentieren.
- Architektur dokumentieren: nachvollziehbar festhalten, wo Oracle laufen darf.
- Lizenzbilanz führen: Optionen und Packs (oft versteckt aktiviert) im Blick behalten.
Auch Optionen und Packs prüfen
Viele Nachforderungen entstehen durch aktivierte, aber nicht lizenzierte Optionen (z. B. Diagnostics/Tuning Pack). Prüfen Sie, was tatsächlich genutzt wird.
Der kostenlose Lizenz-Berater zeigt, wo Sie stehen – und ob ein Tool oder ein Lizenzmanager hilft.
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