SAM-Ratgeber

Oracle-Lizenzierung bei Virtualisierung: die Fallen

Kaum ein Thema sorgt für so teure Überraschungen wie die Oracle-Lizenzierung in virtuellen Umgebungen. Wer hier die Regeln nicht kennt, riskiert Nachforderungen in erheblicher Höhe. Die wichtigsten Punkte – verständlich.

Das Kernproblem: Soft Partitioning

Oracle unterscheidet zwischen Hard Partitioning (von Oracle anerkannte Lizenzgrenze) und Soft Partitioning (z. B. VMware). Letzteres erkennt Oracle in der Regel nicht als Begrenzung an. Heißt: Es kann nicht nur die eine VM zählen, sondern – je nach Architektur und vMotion-Reichweite – der gesamte Cluster.

Praxis-Falle: Eine kleine Oracle-VM auf einem großen VMware-Cluster kann dazu führen, dass alle Hosts im Cluster lizenziert werden müssen – ein Vielfaches der erwarteten Kosten.

So begrenzen Sie das Risiko

Auch Optionen und Packs prüfen

Viele Nachforderungen entstehen durch aktivierte, aber nicht lizenzierte Optionen (z. B. Diagnostics/Tuning Pack). Prüfen Sie, was tatsächlich genutzt wird.

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