Nicht jeder Mitarbeiter braucht jede Software ständig. Genau hier setzt Lizenz-Pooling an: Lizenzen werden gemeinsam genutzt, statt für jeden einzeln gekauft und dann teils brachzuliegen.
Wie Pooling funktioniert
Statt jeder Person fest eine Lizenz zuzuweisen, teilen sich mehrere einen Vorrat. Wer die Software gerade braucht, bekommt eine Lizenz aus dem Pool; wer fertig ist, gibt sie frei. So deckt man den realen Bedarf mit weniger Lizenzen ab.
Wo es sich lohnt
- Selten genutzte Spezialsoftware: teuer pro Lizenz, aber nicht dauernd gebraucht.
- Schichtbetrieb: verschiedene Leute, nie alle gleichzeitig.
- Spitzenlasten: nur zeitweise viele Nutzer.
Die Stolperfallen
- Nicht überall erlaubt: manche Lizenzen sind fest an eine Person oder ein Gerät gebunden – Pooling wäre dann ein Verstoß.
- Nachweis nötig: Sie müssen belegen können, dass nie mehr gleichzeitig genutzt wird als lizenziert.
Welche Lizenzmetrik gilt, entscheidet, ob Pooling überhaupt geht. Sauber umgesetzt ist es ein starker Hebel, um Lizenzkosten zu senken – auf Basis einer aktuellen Lizenzbilanz.