IBM-Software kann schnell sehr teuer werden – vor allem, wenn die Sub-Capacity-Regeln nicht eingehalten werden. Der wichtigste Hebel hat einen Namen: das ILMT.
PVU und Voll- vs. Sub-Capacity
Viele IBM-Produkte werden in PVU (Processor Value Units) lizenziert. Standard ist die Voll-Capacity: Sie lizenzieren die gesamte physische Hardware. Mit Sub-Capacity zahlen Sie nur für die tatsächlich genutzten virtuellen Ressourcen – oft deutlich günstiger.
Die ILMT-Pflicht
Sub-Capacity gibt es aber nur, wenn das IBM License Metric Tool (ILMT) korrekt betrieben wird: installiert, aktuell und mit regelmäßigen Berichten. Fehlt das ILMT oder ist es lückenhaft, fordert IBM im Audit die teurere Voll-Capacity – ein häufiger, teurer Fehler.
So vermeiden Sie Nachforderungen
- ILMT vollständig installieren und aktuell halten.
- Quartalsberichte erzeugen und mindestens zwei Jahre aufbewahren.
- Virtuelle Umgebung sauber dokumentieren.
- Lizenzbilanz für IBM regelmäßig prüfen.
Das passt zur generellen Vorsicht bei Lizenzierung in virtuellen Umgebungen.