Microsoft-Lizenzierung wirkt kompliziert, weil verschiedene Produkte unterschiedlich gezählt werden. Wer die Metriken kennt, vermeidet teure Fehler. Die wichtigsten im Überblick.
Per User / Per Device
Viele Produkte (z. B. Microsoft 365) werden pro benanntem Nutzer lizenziert. Entscheidend ist, wer das Produkt tatsächlich nutzen darf – nicht, wie viele Geräte er hat.
Per Core (Server)
Serverprodukte wie Windows Server und SQL Server werden meist nach physischen Cores lizenziert – häufig mit Mindestanzahl pro Prozessor und Server. Bei Virtualisierung gelten zusätzliche Regeln.
CAL – Client Access License
Für den Zugriff auf manche Server braucht jeder Nutzer (User-CAL) oder jedes Gerät (Device-CAL) eine CAL. Diese werden gern übersehen – und im Audit teuer.
Typische Fehler
- CALs vergessen (nur Server lizenziert, Zugriff nicht).
- SQL Server bei Virtualisierung falsch gezählt.
- M365-Lizenzen zugewiesen, aber ungenutzt – bezahlte Karteileichen.
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